Schneller lernen mit der Pomodoro - Lerntechnik ­čÜÇ

Von: Rebecca

Redakteurin im Team KARRIEREGURU

Wie du in 2 Stunden mehr schaffst, als sonst an einem ganzen Tag? ÔĆ░

Inhaltsverzeichnis

Probiers mal mit der Pomodoro-Methode

1. Die Geschichte

Das Grundprinzip ist simpel: In einer vorher festgelegten Dauer wird nur an der vorher festgelegten Aufgabe ohne Ablenkung und mit voller Konzentration gearbeitet. Nachdem die Zeit abgelaufen ist, wird eine Pause gemacht. Aber auch die Pausendauer wird getrackt und sollte eingehalten werden. Nach der Pause geht es von vorne los. Theoretisch kann die Dauer, in der am St├╝ck gearbeitet wird, individuell bestimmt werden. Schreibst du beispielsweise gerade hoch konzentriert an einem l├Ąngeren Text, dann w├Ąre es ja total unproduktiv, wenn du dich bereits nach kurzer Zeit aus deinem Workflow herausrei├čen l├Ąsst. Wie die einzelnen Intervalle also gew├Ąhlt werden, h├Ąngt von dir als Person und den zu erledigenden Aufgaben ab.

Das Original von Francesco orientiert sich an 25-min├╝tigen Arbeitsintervallen mit eingeschoben Pausen von 5 Minuten. Dabei ist 1x Pomodoro eine 25-min├╝tige Arbeitseinheit. Nach 4 Pomodoro folgt eine gr├Â├čere Pause von ca. 20-30 Minuten.

Sechs Schritte, die zu befolgen sind

1. Aufgabe ausw├Ąhlen.

Such dir eine Aufgabe, an der du in den kommenden 25 Minuten arbeiten m├Âchtest.

2. Timer stellen.

Stelle deinen Timer auf exakt 25 Minuten.

3. 25 Minuten durcharbeiten.

In diesen 25 Minuten machst du nichts anderes, als dich auf die in Schritt 1 festgelegte Aufgabe zu konzentrieren und zu bearbeiten. Versuche dich nicht ablenken oder unterbrechen zu lassen. Wenn dir ein weiteres To-Do einf├Ąllt, dann mache dir eine Notiz, um es sp├Ąter aufgreifen zu k├Ânnen, aber lass dich nicht davon ablenken.

4. Aufgabe abhaken.

Nachdem der Timer geklingelt hat, kannst du deine Aufgabe abhaken.

5. Verdiente Pause!

Leg eine Pause von 5 Minuten ein. Was du dann in der Pause machst, bleibt dir ├╝berlassen. Es sollte aber auf keinen Fall etwas mit deiner Aufgabe zu tun haben. Manche empfehlen in den 5 Minuten den Schreibtisch kurz zu verlassen, andere meinen es ist besser, sitzen zu bleiben und erst in der gro├čen Pause aufzustehen. In den 5 Minuten kannst du dir zum Beispiel ein Glas Wasser holen, dich dehnen, kurz meditieren oder einfach deine Augen f├╝r 3 Minuten schlie├čen.

6. Schritte wiederholen.

Nach 4 Durchg├Ąngen (also 4 x 25 Minuten) darfst du eine l├Ąngere Pause einlegen. Empfohlen wird eine Pausendauer von 20 bis 30 Minuten. Eine optimale Zeit, damit sich dein Gehirn erholen und Informationen verarbeiten kann und um neue Energie zu tanken.

Fahrplan Bewerbung

In 2 Schritten, mit der perfekten Bewerbung zur Einladung ins Vorstellungsgespr├Ąch

Zeitlicher Umfang also:

Eine 25-min├╝tige Arbeitseinheit wird 4-mal wiederholt. Bei Pausen von jeweils 5 Minuten und einer 20-min├╝tigen l├Ąngeren Pause kommt so ein zeitlicher Aufwand von 135 Minuten zustande.

Jetzt bleibt nur noch eine Sache ungekl├Ąrt. Und zwar, was du bei der Auswahl der Aufgaben beachten solltest! Der Gute Francesco hat auch hier eine clevere M├Âglichkeit gefunden, wie man die Pomodoro Technik noch effizienter nutzen kann! Du kennst das vielleicht: zu gro├če Aufgaben blockieren uns und stoppen uns bevor wir ├╝berhaupt erst losgelegt haben. ┬áAnstatt jetzt beispielsweise einfach nur ÔÇ×BachelorarbeitÔÇť zu notieren: Zerlege die Aufgabe Bachelorarbeit in viele kleine Unteraufgaben. Wie zum Beispiel: Quellen herausfinden, 10 S├Ątze der Einleitung schreiben etc.

Indem wir gro├če, schwierige Aufgaben in kleinere Aufgaben herunterbrechen, bleiben wir motiviert und wirken der so gef├Ąhrlichen Prokrastination entgegen. Kleine Aufgaben f├╝r einen kurzen Zeitraum zu tun, ist viel einfacher, als ein gro├čes Projekt oder eine Aufgabe auf einmal in Angriff zu nehmen. Also Step by Step zum Erfolg.

Das k├Ânnte Dir auch gefallen

Mein pers├Ânlicher Karriereimpuls an dich

Die Pomodoro Methode wurde in den 1980er Jahren von dem Italiener Francesco Cirillo erfunden. Der war damals Student und hatte ein Problem, das wir alle kennen: Man arbeitet und arbeitet, kommt aber nicht so wirklich voran. Man l├Ąsst sich ablenken und schwups vergeht eine Stunde nach der anderen und am Ende des Tages fragt man sich, was man eigentlich gemacht hat. Irgendwann hatte Francesco die Schnauze voll und sich zum Ziel gesetzt, in weniger Zeit mehr zu schaffen. Und das hat er tats├Ąchlich recht schnell geschafft. Er hat sich lediglich eine K├╝chenuhr gekauft, um seine Lern- und Arbeitszeit zu tracken und damit gezielt Intervalle festzulegen, in denen er produktiv arbeitet und Pausen macht.

Da seine Eieruhr die Form einer Tomate hatte, und Pomodoro das italienische Wort f├╝r Tomate ist, hei├čt die von ihm erfundene Lerntechnik Pomodoro! Mittlerweile ist die Methode weltweit bekannt und wird von sehr vielen erfolgreich genutzt. Aber wie funktioniert jetzt der ganze Spa├č? Wir schauen uns das mal genauer an.

2. Die Theorie

Das Grundprinzip ist simpel: In einer vorher festgelegten Dauer wird nur an der vorher festgelegten Aufgabe ohne Ablenkung und mit voller Konzentration gearbeitet. Nachdem die Zeit abgelaufen ist, wird eine Pause gemacht. Aber auch die Pausendauer wird getrackt und sollte eingehalten werden. Nach der Pause geht es von vorne los. Theoretisch kann die Dauer, in der am St├╝ck gearbeitet wird, individuell bestimmt werden. Schreibst du beispielsweise gerade hoch konzentriert an einem l├Ąngeren Text, dann w├Ąre es ja total unproduktiv, wenn du dich bereits nach kurzer Zeit aus deinem Workflow herausrei├čen l├Ąsst. Wie die einzelnen Intervalle also gew├Ąhlt werden, h├Ąngt von dir als Person und den zu erledigenden Aufgaben ab.

Das Original von Francesco orientiert sich an 25-min├╝tigen Arbeitsintervallen mit eingeschoben Pausen von 5 Minuten. Dabei ist 1x Pomodoro eine 25-min├╝tige Arbeitseinheit. Nach 4 Pomodoro folgt eine gr├Â├čere Pause von ca. 20-30 Minuten.

Sechs Schritte, die zu befolgen sind

1. Aufgabe ausw├Ąhlen.

Such dir eine Aufgabe, an der du in den kommenden 25 Minuten arbeiten m├Âchtest.

2. Timer stellen.

Stelle deinen Timer auf exakt 25 Minuten.

3. 25 Minuten durcharbeiten.

In diesen 25 Minuten machst du nichts anderes, als dich auf die in Schritt 1 festgelegte Aufgabe zu konzentrieren und zu bearbeiten. Versuche dich nicht ablenken oder unterbrechen zu lassen. Wenn dir ein weiteres To-Do einf├Ąllt, dann mache dir eine Notiz, um es sp├Ąter aufgreifen zu k├Ânnen, aber lass dich nicht davon ablenken.

4. Aufgabe abhaken.

Nachdem der Timer geklingelt hat, kannst du deine Aufgabe abhaken.

5. Verdiente Pause!

Leg eine Pause von 5 Minuten ein. Was du dann in der Pause machst, bleibt dir ├╝berlassen. Es sollte aber auf keinen Fall etwas mit deiner Aufgabe zu tun haben. Manche empfehlen in den 5 Minuten den Schreibtisch kurz zu verlassen, andere meinen es ist besser, sitzen zu bleiben und erst in der gro├čen Pause aufzustehen. In den 5 Minuten kannst du dir zum Beispiel ein Glas Wasser holen, dich dehnen, kurz meditieren oder einfach deine Augen f├╝r 3 Minuten schlie├čen.

6. Schritte wiederholen.

Nach 4 Durchg├Ąngen (also 4 x 25 Minuten) darfst du eine l├Ąngere Pause einlegen. Empfohlen wird eine Pausendauer von 20 bis 30 Minuten. Eine optimale Zeit, damit sich dein Gehirn erholen und Informationen verarbeiten kann und um neue Energie zu tanken.

Fahrplan Bewerbung

In 2 Schritten, mit der perfekten Bewerbung zur Einladung ins Vorstellungsgespr├Ąch

Zeitlicher Umfang also:

Eine 25-min├╝tige Arbeitseinheit wird 4-mal wiederholt. Bei Pausen von jeweils 5 Minuten und einer 20-min├╝tigen l├Ąngeren Pause kommt so ein zeitlicher Aufwand von 135 Minuten zustande.

Jetzt bleibt nur noch eine Sache ungekl├Ąrt. Und zwar, was du bei der Auswahl der Aufgaben beachten solltest! Der Gute Francesco hat auch hier eine clevere M├Âglichkeit gefunden, wie man die Pomodoro Technik noch effizienter nutzen kann! Du kennst das vielleicht: zu gro├če Aufgaben blockieren uns und stoppen uns bevor wir ├╝berhaupt erst losgelegt haben. ┬áAnstatt jetzt beispielsweise einfach nur ÔÇ×BachelorarbeitÔÇť zu notieren: Zerlege die Aufgabe Bachelorarbeit in viele kleine Unteraufgaben. Wie zum Beispiel: Quellen herausfinden, 10 S├Ątze der Einleitung schreiben etc.

Indem wir gro├če, schwierige Aufgaben in kleinere Aufgaben herunterbrechen, bleiben wir motiviert und wirken der so gef├Ąhrlichen Prokrastination entgegen. Kleine Aufgaben f├╝r einen kurzen Zeitraum zu tun, ist viel einfacher, als ein gro├čes Projekt oder eine Aufgabe auf einmal in Angriff zu nehmen. Also Step by Step zum Erfolg.

Das k├Ânnte Dir auch gefallen

Mein pers├Ânlicher Karriereimpuls an dich